Ganzheitliche energetische Heilarbeit (GEH)

Ausbildungsprogramm nach Dr. Katrin Paulenova

Ausbildungsinhalte

Ganzheitliche energetische Heilarbeit (GEH)

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Diese Ausbildung richtet sich an Menschen, die bereits im energetischen Heilen aktiv sind bzw. es werden möchten. Eine Ausbildung in helfenden oder heilenden Berufen ist von Vorteil, jedoch keinesfalls Bedingung. Die Ausbildung kann als Erweiterung des eigenen Heilspektrums betrachtet oder auch als gänzlicher Neueinstieg in dieses Gebiet genutzt werden. Grundwissen über Bau und Funktion des menschlichen Körpers wird vorausgesetzt.

Schwerpunkt der Ausbildung ist die Verknüpfung physischer, psychologischer, energetischer und spiritueller Aspekte von Krankheit und Heilung. Keiner dieser Aspekte wird ausgeschlossen; stattdessen ist der Ansatz dieser Ausbildung zutiefst integrativ. Damit passt diese Art des Heilens auch zu allen anderen Formen – seien es klassisch-schulmedizinische oder alternative Heilmethoden – dazu. Das Besondere dieser Ausbildung ist, dass Wert gelegt wird auf die Schnittpunkte zwischen körperlichen, emotional-mentalen, energetischen und spirituellen Gesichtspunkten von Störungen und Krankheiten.

Die Ausbildung basiert auf folgenden Säulen:

  • Vermittlung von Wissen: Hier werden – je nach Modul – relevante Wissensinhalte in Form von Seminaren/Vorträgen mit der Möglichkeit der Diskussion angeboten. Ebenso werden Wahrnehmungs- und Behandlungstechniken erklärt und vorgeführt. Die Inhalte der einzelnen Seminare sind den einzelnen Modulbeschreibungen zu entnehmen.
  • Üben des vermittelten Wissens: Es besteht die Möglichkeit, einzeln oder mit ÜbungspartnerInnen die jeweiligen erlernten Inhalte umzusetzen. Es wird viel Wert gelegt auf Wahrnehmen, Spüren, Fühlen dessen, was in der eigenen (falls allein), der behandelten Person und im Behandler/der Behandlerin (falls  als Übungspaar) vor sich geht. 
  • Energetische Selbsterfahrung: Gleichzeitig geht es um die Entwicklung und Entfaltung des eigenen menschlichen und seelischen Potentials, um die Aufarbeitung traumatischer Ereignisse, das Erkennen ungünstiger Verhaltens- und Beziehungsmuster und deren Heilung im umfassenden Sinne – d.h. um die Integration von Persönlichkeitsanteilen, die für ein ganzheitliches Wachstum der/s AusbildungsteilnehmerIn nötig sind. Sie sind die Voraussetzung dafür, ein/e gute/r HeilerIn zu werden.
  • Supervision und Coaching: Gegen Ende oder nach Abschluss der Ausbildung besteht die Möglichkeit, sich bezüglich Praxisaufbau, Behandlungsweise und eventueller Probleme im Zusammenhang mit seiner Arbeit supervidieren und coachen zu lassen.

Form der Ausbildung:

Die Ausbildung ist in mehrere Module unterteilt, die jeweils zeitversetzt angeboten werden. Die Module sind als aufeinander aufbauend konzipiert; es ist sinnvoll, jedoch nicht zwingend erforderlich, sie nacheinander zu absolvieren. Nur das erste Modul ist Grundlage für alle weiteren und muss auch als erstes besucht werden.

Zu jedem Modul gehören die oben angeführten Säulen (Vermittlung von Wissen und Fähigkeiten, Üben des vermittelten Wissens und energetische Selbsterfahrung) mit einer bestimmten Anzahl von Ausbildungseinheiten (AE).

Die Module werden jeweils so angeboten, dass die Ausbildungsinhalte in Blöcken abgehalten werden (d.h. an einem oder zwei Wochenenden).

Die Ausbildung in Blockform hat gewisse Besonderheiten, die vor der Teilnahme an den Modulen bedacht werden sollten: Sie ermöglicht ein sehr tiefes und intensives Eintauchen sowohl in die Wissensvermittlung als auch in die Selbsterfahrung. Jedoch müssen mehrere Tage im Stück eingeplant und freigenommen werden und möglichst auch noch ein-zwei Tage zum Nachwirken. Zwischen den einzelnen Blöcken ist es notwendig, sich selbst zum Üben und „Dranbleiben“ zu motivieren.

Ein typisches Blockwochenende ist folgendermaßen aufgebaut:

Freitag            NM und Abend

Samstag          VM und NM oder Abend

Sonntag           VM und NM

(also pro Tag zwei AE)

 

Vormittag (VM)            9 – 11.30 Uhr

Nachmittag (NM)       14 – 16.30 Uhr

Abend                         18.30 – 21 Uhr

An einem Wochenende können drei bis max. sechs Personen teilnehmen (außer an Modul 5, hier max. vier TeilnehmerInnen). Durch diese geringe TeilnehmerInnenzahl ist ein hoher Standard der Ausbildung mit Möglichkeiten der Diskussion, des Übens und der Selbsterfahrung gewährleistet.

Bei entsprechendem Interesse können die Blöcke selbstverständlich auch an Wochentagen angeboten werden.

Grundsätzlich können von jedem/r TeilnehmerIn zu jedem Modul Einzelsitzungen dazu gebucht werden. Eine solche AE in energetischer Selbsterfahrung beträgt 1 ¼ bis 1 ½ Stunden.

Die Inhalte der Einzelsitzungen richten sich sinnvollerweise nach dem Thema des Blockwochenendes, stehen aber selbstverständlich auch für das Bearbeiten aktueller persönlicher Themen zur Verfügung.

Zum Abschluss der Ausbildung in GEH gehören 20 AE energetische Selbsterfahrung in Einzelsitzungen. Diese können ebenfalls blockweise oder einzeln gebucht werden.                      

Voraussetzungen für die Ausbildung:

Voraussetzung für die Ausbildung ist die Fähigkeit, mit Hilfe seiner Hände Heilenergie übertragen zu können (z.B. Reiki oder eine ähnliche Ausbildung).

Interessierte, die dies noch nicht praktizieren, haben vor Beginn der Ausbildung die Möglichkeit, eine Reiki-Einweihung in den ersten Grad zu erhalten. Damit ist ein unbegrenzter Zugriff auf die universelle Lebensenergie und die Möglichkeit, diese an sich selbst und andere Menschen zu übertragen, garantiert.

Im Verlauf der Ausbildung können auf Wunsch die weiteren Reiki-Grade zusätzlich erworben werden (keine Bedingung; erster Grad reicht für alle Module).

Im Rahmen der Ausbildung in Ganzheitlicher energetischer Heilarbeit wird Reiki nicht als „Endstation“ angesehen, sondern als Mittel zum Zweck – nämlich die Übertragung universeller Lebensenergie für sich selbst und andere. Reiki ist eine sehr gute Ausgangsbasis, um den Umgang mit der Heilenergie zu erlernen und diesen dann mit den verschiedenen Techniken und Methoden zu verknüpfen.

Eine weitere Voraussetzung für die Ausbildung ist genügende körperliche und psychische Stabilität. Falls es in der Vorgeschichte eines/r TeilnehmerIn Erkrankungen gab (oder noch gibt), ist dies kein Hindernis, an der Ausbildung teilzunehmen, muss jedoch in Absprache mit der Ausbildungsleiterin erfolgen.

Weitere Hinweise:

Es wird empfohlen, dass die AusbildungsteilnehmerInnen ein Ausbildungstagebuch führen, in dem sie ihre persönlichen Erkenntnisse, Entwicklungsschritte, Aha-Erlebnisse dokumentieren.

Zu den einzelnen Seminaren werden Skripten mit den grundlegenden Inhalten mitgeliefert; Zeit und Möglichkeit für persönliche Mitschriften besteht in jedem Fall. Nach Möglichkeit wird das jeweilige Thema anhand authentischer Fallbeispiele beleuchtet. In den praktischen AE werden die unterrichteten Inhalte vorgezeigt, so weit das möglich ist; Gelerntes kann ausprobiert und geübt werden.

Zu den einzelnen Ausbildungsthemen stehen Büchertische zur Inspiration zur Verfügung.

Soweit es möglich und erwünscht ist, bekommen die AusbildungsteilnehmerInnen den jeweiligen Themen der Module entsprechend spezielle Heilsitzungen von der Ausbildungsleiterin.

Abschluss der Ausbildung:

Die Ausbildung gilt als abgeschlossen, wenn alle Module plus zusätzlich 20 AE in energetischer Selbsterfahrung absolviert worden sind. Jede/r AusbildungsteilnehmerIn kann sich in Absprache mit der Ausbildungsleiterin die zeitliche und inhaltliche Reihenfolge selbst gestalten (außer Modul 1 – muss als erstes absolviert werden). Eine Zeitspanne von zwei bis drei Jahren ist sinnvoll, aber nicht Bedingung.

Der Abschluss der Ausbildung wird zertifiziert.